Schmetterlingsgeschichten-News von Alexander Ruth - der Blog zum Buch
Schmetterlingsgeschichten sind hautnahe und lebensechte Abenteuer für Mädels und Jungs, die bereits heute wissen, dass sie mehr sind, als es ihnen ihre Eltern und Lehrer erzählen
www.schmetterlingsgeschichten.de
„Ist das alles?“, grummelte Schmetterlingsmacho Johnny das kleine Schmetterlingsmädchen an, während aus dem Hintergrund Stöhngeräusche zu ihm vordrangen, die aber erstmal egal waren. Öööööhh.Uuuuuff. Boaaaa. Vor ihm auf dem Tresen des Kassiererhäuschens lag eine Kirsche. Stolz strahlte die Kleine ihn an, die die erste von Hunderten Schmetterlingen in der Schlange für diesen Sommer-Nachmittag war, und nickte. Dann schaute sie direkt rechts an dem Häuschen vorbei auf die Koppel mit den Ponys, Eseln und Pferden…und konnte es gar nicht mehr abwarten. „Na gut. Aber beim nächsten Mal sollte es schon etwas mehr sein“, sagte Chef Johnny und winkte das Mädchen durch. „Jippiii“, quietschte sie schnell und löste sie sich in Luft auf, nur um ein paar Meter weiter wieder zu erscheinen. Der Startschuss des Tages war gefallen. Und unter der Meute waren wieder Irre. Johnny konnte sie genau hören: Uuffff,Hooosssaaa,Öööööö, krächzte es von mindestens zwei Stimmen in das Häuschen. Johnny erahnte allerdings schon, wer da in der Schlange stand. Als nächstes war aber erstmal ein älteres Schmetterlingspärchen an der Reihe und legte eine Kiwi vor Johnny hin. „Also für zwei Personen ist das aber eigentlich zu wenig“, monierte Johnny die Größe der Steuer. „Freundchen!! Wir sind für das Ding extra nach Afrika geflogen“, stutzte die Schmetterlingsfrau Johnny sofort zurecht, der Mann grinste nur. Leg dich nicht mit meiner Frau an. Ich tus auch nicht. Erschrocken zuckte Johnny auf. Auweia „Ahso. Ja dann nur herein, herein…sie werden es euch danken. Sie werden es euch danken.“ Wieder durfte die Schlange einen vorrücken. Die gehen bestimmt erst zu den Ziegen, dachte sich Johnny sofort. Öööööhh. Uuuuuff. Boaaaa, machte es jetzt wieder. Doch da, wo eigentlich der nächste Schmetterling fliegen sollte…war niemand. Von seiner Position konnte der Schmetterlingsmacho direkt zur übernächsten Wartestelle schauen, einem Schmetterlingsjungen, der eine Mini-Banane mit seinem Freund trug. Öööööhh.Uuuuuff. Boaaaa, kam es aber trotzdem von direkt vor ihm…bis eine bekannte Stimme „Juhuhuhu!! Hier unten sind wir!! Schau doch!! Wir sind hier unten, weil das so schwer ist!!!“, rief, die seeehr verdächtig der von Darfo ähnelte. Misstrauisch krabbelte Johnny von seinem Platz hervor, kletterte auf den Tresen, ging bis zum Rand und schaute dort kniend herunter….und blickte in die fröhlichen, deutlich verschwitzten Gesichter von Lukas und Darfo, die einen ganzen Sack mit Möhren, Kartoffeln, Äpfeln, Schokoladenriegeln und Gummibärchen trugen. Johnny war der Kassierer am Schmetterlingstag im Streichelzoo in Büderich. Sie hatten Schmetterlinge aus allen Galaxien des Universums aufgerufen, zu kommen, und als Eintritt irgendwas mitzubringen, dass den Tieren als Nahrung dienen konnte. Als Belohnung durften die kleinen Racker dafür die irdischen Lebewesen so viiiiieeel knuddeln, wie sie es zuließen. „Warum habt ihr denn so viel mitgebracht?“, wollte Johnny erstaunt wissen. Ein Prozent des Inhalts hätte auch völlig gereicht. Das war viel zu viel. „Naja, damit wir mit Maria, Karsten und all den anderen Kinder so richtig lange spielen dürfen“, rief Lukas stolz empor und löste sofort einen Lachanfall bei Johnny aus. (Die beiden hatten den Sack mittlerweile auf dem Boden abgestellt. Viel zu schwer.) Die Idioten hatten nur Streichelzoo gehört und danach sofort abgeschaltet. Lach. Haha. Johnny konnte kaum noch vor Spaß und kugelte sich den Bauch haltend neben der Kassenbox. „Das ist ein Streichelzoo mit Tieren…mit Tieren…hier gibt es Hängebauchschweine, Schafe, Meerschweinchen, Enten, Kanarienvögel, Papageien, und noch vieles mehr…Das ist KEIN Streichelzoo mit Menschenkindern….ihr dürft aber trotzdem rein.“ Lukas und Darfo schauten sich an, zogen enttäuschte Gesichter auf, ließen Schultern und Flügel frustriert hängen und trotten langsam auf das Gelände…Paah, dann gehen wir halt danach zu den Kindern…
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Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, fanden sie einen Ort der Verwüstung vor: überall waren kleine Pappbecher, Luftschlangen und Konfetti verstreut. Das Blaulicht aller Feuerwehrwagen schwappte in jeden Winkel der Halle. Die Stereoanlage, die eigentlich nur für den Gebaruch die Freizeit vorhanden war, spielte volle Kanne Rock n’ Roll-Musik. Feuerwehrschläuche waren ausgerollt und es sah so aus, dass wenn die eintreffenden Rettungskräfte noch etwas später gekommen wären, die Halle unter Wasser gestanden hätte…irgendjemand hatte bereits angefangen, sie an die Hydranten anzuschließen. Ein Wasserspiel zur Abkühlung. So weit waren die Attentäter aber nicht mehr gekommen. Glück gehabt!! Schnell begannen die Feuerwehrleute ihre eigene Einsatzzentrale in Strümp - Heimatort des 13-jährigen Superhelden Sebastian Feuerstiel - unter die Lupe zu nehmen, und den Grund für das Chaos ausfindig zu machen. Doch die Eindringlinge hatten anscheinend schon die Flucht ergriffen. Niemand war mehr da. „Scheiße“, fluchte ein kleinerer Kerl in Uniform. Jetzt mussten sie das Durcheinander wieder aufräumen… Als der Truppführer allerdings als erster Mann hinter den Fahrzeuge nachschaute….erstarrte er zu einer Salzsäule, magisch gebannt. Was seine Augen hier sahen, war nicht von dieser Welt: Ein silber-blauer Kubus schwebte leuchtend in der Halle und sprühte bunte Funken in die Luft, die erst emporstiegen, sich in der Luft in Schneekristalle verwandelten und dann auf den Boden in weitem Bogen herunterregneten…dort angekommen, löste sich der Zauberregen wieder in Luft auf. Niemand der Anwesenden sah den schmollenden Schmetterlingsmacho Johnny, der versteckt grummelnd hinter einer Deckenleuchte hing…und das hatte seinen Grund: Darfo hatte während des Schmettelings-Sommerfest „aus Versehen“ den schönen rotfarbenen Notrufschalter der Wache entdeckt. Mit all seiner Kraft hatte er versucht, seinen Fingerchen zu befehlen, dass sie NICHT drauf drücken sollten. Wirklich, Ritter-Begleiter Darfo hatte seine Arme und Händchen angefleht, sie sollten NICHT den Knopf drücken. „Bitte, bitte“, hatte er geheult. Dabei hatte er immer zu der „Partykugel“ (der Kubus) geschaut, die Johnny von Sadasch besorgt hatte, die fröhlich tanzenden Schmetterlinge gesehen, wie schön sie da feierten, und hatte sich selbst verflucht!!! Er würde diese Party zerstören. Nein, bitte nicht!!! Das musste Johnny ihm glauben!!! Denn dieser Schalter war nicht irgendein Knopf!!! Er hatte etwas Magisches an sich, dass ihm den Befahl gab, er solle ihn drücken!!! Wirklich!! Die Stimme war in Darfos Kopf präsent!! Drück mich, drück mich, flüsterte sie wie eine fiese Verführerin!! Doch so sehr sich der arme Darfo gegen dieses Verlangen auch wehrte…der kleine Schmetterling war vollkommen machtlos gegen die Kraft des magischen Feuerwehrknopfes, er hatte die Willenskraft eines Puddingteilchens. Es kam einfach aus seinem Innersten. Schweißperlen der Aufregung auf der Stirn. Mit einer Wucht und einem Willen, die unvorstellbar für den kleinen Schmetterling waren. Die Macht der Neugierde war viiiiiiiieeeeel stärker als er…und da war es mit zitterndem Finger dann passiert: das Signal war geben worden…und alle Ehrenamtlichen Retter von Strümp eilten im Höchsttempo zu ihrer Feuerwache - Johnnys mühsam organisierte Party für „die Mädels“ war ruiniert….bis ihm das Plakat an der Seitenwand auffiel. Johnnys Gedanken rasten und Darfo war schon fast vergessen….Yeah Baby…die Retter veranstalteten ja selber ein Sommerfest!!! Yeah Baby…dann eben noch mal: Rock n’ Roll…
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Retter in der Not: Mittlerweile jedes Wochenende (vor allem in der Sommerzeit) schart VIP-Schmetterling Darfo mindestens vier seiner Schmetterlings-Fans um sich und macht sich auf den Weg zum Lanker See. Ausgerüstet mit Taucheranzug und Sauerstoffflaschen geht es dann in das kühle Nass des Sees. Spaziergänger, Hunde und knutschende Pärchen werden dann für die fliegenden Jungs und Mädels zur Nebensache. Eilig suchen sich sie die Stege ab. Entdeckt das Schmetterlings-Einsatzkommando dann einen entspannt in der Sonne liegenden Sportler, der auf jede Bewegung seiner Angel schaut, dematerialisiert sich die Gruppe um Darfo und taucht ein paar Meter ab. Schnell bewegen sich die Retter in der Not an der Schnur herunter und postieren sich warnend um den Köder. Ist ein Fisch dann tatsächlich an dem Regenwurm oder der Made interessiert, erklären sie ihm mit Händen und Füßchen, dass DAS gar nicht gut für ihn ist. Sollte das Einsatzkommando tatsächlich mal einen Fisch an der Angel erwischen, dann ist höchste Eile geboten. Flugs befreien sie den Freund vom Haken, geben ihm noch einen Klaps auf den Hintern und scheuchen ihn so gut es geht weg. Husch, Husch, du Dummerchen! Meist gibt Darfo ihm dann auch noch einen Ratschlag mit auf den Weg, weiß aber selber, dass es genau dieselbe Forelle, Rotauge oder Zander sein kann, den sie demnächst wieder befreien müssen...
sind halt nicht soooo schlau, die Fische, wie Schmetterlinge, und daher müssen die Größeren den Kleineren helfen…
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Traditionell ist das Standesamt in Büderich eines der Gebäude in Meerbusch, in denen Schmetterlinge literweise Tränenflüssigkeit vergießen. Als Darfo, Lukas, Sonja und Martha heute wieder mitbekommen hatten, dass sich ein "tolles" Paar das Ja-Wort geben würde, eilten sie sofort in die Trau-Stätte...und schluchzten dabei um die Wette. Der eine musste den anderen vor Freude und Glück halten. Heulend hingen sich die Schmetterlinge in den Armen....oooooh wie ist das schöööön!!! Nur Johnny bleibt dann meistens vor der Türe. Schon seit langem grübelt der Macho darüber, wie er es schafft, dass der Weg seiner fliegenden Freunde nicht am Standesamt vorbeiführt. Aber irgendwie haben die anderen schon längst herausgefunden, wie Johnny versucht, sie von diesem Teil Meeerbuschs fernzuhalten. Immer wieder lassen sich die Schmetterlinge etwas einfallen... sie auf jedenfall dort entlang müssen....sodass auch in Zukunft gewiss ist, dass zumindest an den Fensterscheiben von aussen ein paar feuchte Schmetterlingsaugen kleben und das Geschehen still und heimlich (so gut es geht, kommt auf das wunderhübsche Brautpaar an) die Trauungen mitverfolgen werden...und wenn dann bei den kleinen Blumenkindern Blüten blauer Rosen in den Körbchen mit dabei sind, dann kann man sich fast sicher sein: Schmetterling und Kleinkind haben auf dieses Paar ein besonderes Auge in Meerbusch geworfen.....
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Die feuchte Überraschung: Als Lukas mal wieder zum Elternhaus seines Superhelden Sebastian Feuerstiel in Strümp flog, kam ihm Mutter Barbara Feuerstiel schreiend entgegen und rannte verzweifelt an ihm vorbei!! Sofort wollte er noch hinterherfliegen, vermutete schon einen Nila-Angriff, da tauchten in der Haustüre fünf Schmetterlinge auf. Johnny war der Anführer. Alle dreckverschmiert, mit gelben Bauarbeiterhelmen auf den Köpfen und kleinen Spitzhacken auf den Schultern. Alle machten einen relaxten Eindruck: wunderbar wie Erdenfrauen sich über Überraschungen freuen konnten. "Was ist denn hier los?", wollte der Superheld-Begleiter direkt wissen. Noch bevor Johnny den ersten Satz sagen konnte, floss aus der Wohnung hinter ihnen Wasser hervor und suchte sich seinen Weg zwischen den Beinen der Spezialtruppe hinaus in den Garten. Alle fünf machten trocken einen Schritt zur Seite. "Ach weißt du", sagte Johnny sichtlich zufrieden. "Lars Feuerstiel hat uns gefragt, ob wir seiner Frau nicht eine Überraschung machen könnten, indem wir ihr den großen Wunsch erfüllen, die Wand zwischen Küche und Esszimmer einzureißen", erklärte Johnny ganz Bauarbeiter, zog den Rotz in der Nase zusammen und spuckte auf den Rasen. Dann machte er eine Pause und schaute stolz in den Himmel. "UND??", wollte Lukas vollkommend angespannt wissen. DAS konnte ja nicht der Grund für die verzweifelte Flucht der Mutter sein. "Naja, es sollte ja eine Überraschung sein", setzte Johnny die Erklärung fort, während die anderen zustimmend nickten. "Wenn es ein Wunsch ist, den sie geäußert hat, dann ist das ja keine Überraschung mehr, wenn er in Erfüllung geht!!............ Da haben wir einfach die Wände von Schlafzimmer, Bad und Küche eingerissen....
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Merkurreal Immobilienverwalter ist ein nach strengen Prüfungskriterien ausgewählter und ausgebildeter Immobilienmanager und vereinigt höchste Kompetenz...