Es gibt sicher einige Menschen, die sich beim Hören dieses Titel fragen: „Huch, da war doch mal was?“ Ganz genau, denn Anfang der 90er gab es NBA Jam schon einmal, damals jedoch vom Entwickler Midway. Ungefähr zwanzig Jahre später kommt nun das moderne NBA Jam von EA Sports raus.
Mit NBA Jam bringt EA Sports ein weiteres Basketball Spektakel auf den Markt, welches sich jedoch mit zwei Wörtern gut beschreiben lässt. Crazy Basketball!
Wer nämlich eine herausforderndes und komplexes Spiel erwartet, dürfte mit diesem Spiel nichts zutun haben wollen. Wer jedoch auf die Kategorie Spielspaß zielt, dem darf man dieses Spiel nämlich ziemlich zu Herzen legen. NBA Jam ist Funsport mit amerikanischen Originallizenzen im puren Unrealismus. Leichte Zugänglichkeit ,ebenfalls bei der zu einfachen Steuerung, Erfolge ohne großes Bemühen, sowie die bekannte Zwei-gegen-zwei-Action bringen hier den Spaß. Zusätzlich werden dem Spieler eine Vielzahl von Dunkings und spezifischen Tricks geboten, die jedoch alle möglichst unrealistisch ausgeführt werden. Aber nicht nur die Tricks sind wenig realitätsgetreu, sondern auch das Aussehen der Basketballer, die „NBA Jam typisch“ große Köpfe mit unpropotional kleinen Körper besitzen. Lustig sieht dies vor allem bei Dirk Nowitzki aus. Was jedoch nicht negativ gemeint sein soll, denn es gibt bestimmt viele die auf dieser Art von Zeichnung und Gaming stehen. Ebenfalls positiv anzumerken ist, dass der Gegner-KI (künstliche Intelligenz) nicht zu unterschätzen ist und manche Zwei-gegen-zwei Spiele recht hart zu bestreiten sind. Wenn man aber mit einem Computer-Spieler zusammen spielen muss, kann man sich jedoch recht schnell über dessen mangelnde Kompetenz ärgern. Demzufolge muss man abwägen, ob man sich auf seinen Computer Teamplayer verlässt oder ob man doch versucht, sich alleine zum gegnerischen Korb durchzufummeln.
Außerdem gibt es sicher einige (wozu meine Person gehört), die sich über die englische Sprachausgabe des Spieles freuen, denn der Kommentator und das komplette Menü ist in Englisch .
Wer sich also auf Tim Kitzrow und einige seiner lustigen Sprüche freut („Boomshakalaka“), der wird hier ganz sicher nicht enttäuscht. Gibt es jedoch andere, die mit der Englischen Sprache eher auf Kriegspfad sind, dürfen sich jedoch mit bestem Englisch konfrontiert sehen, was jedoch bei der fehlenden Spieltiefe nicht allzu belastend seien dürfte. Was jedoch fehlt ist ein moderner Onlinemodus, der dem heutigen Potenzial entspricht.
Aber eigentlich kann man sagen: „Sei´s drum“.
NBA Jam ist somit ein Spiel, welches Spielspaß und fehlenden Realismus repräsentiert. Demnach bleiben Vergleiche zum bekannten Fußballableger „Fifa Street“ nicht aus, da auch dieses Spiel in den von mir genannten beiden Punkten glänzt. Vor allem die verdammt lustigen Kommentatoren haben es mir bei beiden Spielen angetan, wobei der englisch sprechende Tim Kitzrow noch mein Favorit ist. Es bleiben also von kleineren Makeln abzusehen, denn NBA Jam ist ein Produkt mit Spaßgarantie.
Somit kommt das Wer-spielt-Was-Team auf folgendes Ergebnis:
Bereich Punkte (1-10)
Grafik 8
Spielspaß 9
Sound 9
Steuerung 6
Gesamt 32
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Eine Million EA SPORTS FIFA 11 in Deutschland verkauft
Köln, 15. Dezember 2010 – Die Fußball-Simulation EA SPORTS FIFA 11 bricht erneut einen Verkaufsrekord in Deutschland. Laut Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) wurde das Spiel in nur elf Wochen über eine Million Mal in Deutschland verkauft – schneller hat in Deutschland noch kein Videospiel diese Marke erreicht. Erstmals vergibt der BIU für diesen besonderen Erfolg den Multiplattform-Award für eine Million verkaufte Exemplare und führt somit eine neue Award-Kategorie ein.
Olaf Coenen, Geschäftsführer Electronic Arts Deutschland: „Damit zeigt sich erneut, dass die Fußball-Simulation FIFA ein Herzstück moderner Medienunterhaltung in Deutschland ist. Für dieses Spiel begeistern sich nicht nur Videospieler, es ist inzwischen auch für Fußball-Fans geradezu ein Muss. Obendrein eignet es sich auch für Einsteiger und ist damit das ideale Weihnachtsgeschenk. Wir gehen davon aus, dass bis zum Jahresende die Verkaufszahlen noch einmal zulegen werden.“
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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil1) Xbox 360
Die Entwickler von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes haben dem Schritt, Harry Potter in ein 3rd Person-Shooter zu wandeln, gewagt.
Was interessant klingt, bleibt jedoch Geschmackssache.
Jeder Fantasy-Liebhaber darf mit dem letzten Teil von J.K Rowlings „Harry Potter“ ein riesengroßes Zauberfestival erwarten. Eine Vielzahl von Zaubersprüchen und eine Wahnsinnsstory haben Millionen von Menschen im Bann der Magie gezogen, jedes ihrer Bücher und die daraus entstandenen Filme sind Kassenschlager. Zusätzlich zu jedem Film gab es bisher auch das passende Spiel, welche größtenteils alle gut zu spielen waren.
Leider ist das Spiel zum großen Finale nicht annähernd so stark wie erhofft, weshalb ich einige Schwachpunkte des Spiels ansprechen möchte. Zuerst werden einige höchst unlogische Sachen offenbart. Wer sich einigermaßen mit den Teilen des Buches auskennt weiß, dass Harry Potter zu diesem Zeitpunkt der meistgesuchteste Zauberer der Welt ist und jeder seiner Freunde ihn zu schützen versucht. Demzufolge ist es umso erstaunlicher, dass unser Protagonist durchgehend alleine durch die Gegend zieht, ohne dass seine Freunde Hermine und Ron ihn auch nur annähernd zu helfen versuchen. Zumeist stehen sie nur da, lassen irgendwelche Sprüche ab („Wir müssen die Horkuxe finden“) und lassen Harry gegen magische Kreaturen und unendlich vielen Todesser kämpfen. Wenn die beiden sich dann mal in den Kampf bequemen, sind sie ungefähr so brauchbar wie ein Sack Reis, der in China umfällt. Was ich zu kritisieren versuche, ist die Tatsache, dass es schon einmal geschafft wurde, Ron und Hermine gut in das Spiel einzubeziehen.
Warum ist dies im Finale schlechthin nicht möglich?
Nichtsdestotrotz wird der Spaß auch durch andere Punkte arg gehämmt. Einerseits ist die Computerintelligenz grauenhaft schwach. Andererseits bin ich persönlich nicht daran interessiert, mit dem Tarnumhang durch London zu ziehen und zu überprüfen, ob Person XY (z.B. der Zeitungsverkäufer) ein Todesser ist oder nicht. Vor allem wenn Harry alleine mit dem Umhang die Leute überprüft, was ja, wenn sie ein Todesser wären, überhaupt nicht gefährlich wäre.
Nebenbei möchte ich die spannungsfreien Nebenmissionen erwähnen, die mit der Hauptstory überhaupt nichts zutun haben und dennoch erledigt werden müssen (!) um in dieser voranzuschreiten.
Dazu gehören die von Harry alleine(!) durchgeführten Muggelrettungsmissionen oder die Flucht aus einer Höhle, während man von einem Drachen gejagt wird.
Das Spiel bietet also kaum Abwechslung, wird linear und somit auf Dauer langweilig.
Ich möchte aber nicht zu negativ werden, denn grafisch ist das Spiel ein wahrer Hingucker und hat sich stark zu seinen Vorgängern verbessert. Zusätzlich wurde ein interessanter 3rd Person Shooter eingebaut, sodass man meist über die Schulter von Harry guckt und mit einem Fadenkreuz seine Gegner mit einer Vielzahl von Zaubersprüchen bombardiert. Dies ist jedoch wiederrum Geschmackssache, da ich persönlich nicht glaube, dass viele Menschen mit dieser Wandlung zufrieden seien werden, weil das Spiel so ziemlich brutal wirkt und zu einer stupiden Ballerei wird.
Stark ist jedoch das Level-System, wodurch Harry nach und nach stärker wird und so neue Zaubersprüche erlernt. Diese lassen sich dann zu gefährlichen Angriffskombinationen verbinden, die jedoch nicht unbedingt nötig sind, da Gegner sich auch später mit den Anfangszaubern besiegen lassen (Stupor). Eventuell liegen diese von mir kritisierten Nebenmissionen in diesem Level-System begründet, denn diese werden zum Charakter Training benötigt. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit Xbox Kinect verwenden zu können. Dies gelingt aber nur in einem besonderen Modus, weshalb Kinect nicht im Hauptspiel zu benutzen ist
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil1) für die Xbox 360 bleibt somit eher eine spielerische Enttäuschung, denn für ein Finale muss einfach mehr kommen. Dieses Spiel ist und bleibt ein Beweis dafür, dass Spielumsetzungen eines Filmes zumeist nicht funktionieren.
Somit kommt das Wer-spielt-Was Team auf folgendes Ergebnis:
Bereich Punkte (1-10)
Grafik 8
Spielspaß 4
Sound/ Sprache 8
Steuerung 6
Gesamt 26
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Wer liebt es nicht mit einen brandneuen aufgemotzten Sportwagen herumzuheizen, Rennen zu bestreiten und die Polizei alt aussehen zu lassen? Alle, die diese Frage mit ja zu beantworten wissen, bleibt ein Kauf der XBox-Neuauflage von Need for Speed: Hot Pursuit nicht erspart.
Need for Speed ist der Klassiker unter den Rennspielen, so auch der Teil Hot Pursuit. Demzufolge sind wilde Rennen mit spektaktulären Verfolgungsjagden der Polizei Tagesprogramm. Um diese Verfolgungen noch interessanter zu gestalten, kann man sich im Karrieremodus vom Raser bis zum "Gesuchten Nummer 1" hocharbeiten. Dies bedeutet, je mehr Erfolge (Siege im Rennen, ausgeschaltete Polizisten etc.) man erzielt, desto höher steigt man im Fahrerranking bzw. "Gesuchten Ranking". Positiv zu bemerken ist die Möglichkeit, auch als Polizist arbeiten zu können. Der eigene Fahrer (Spieler) kann somit einen Rollentausch durchführen, der einerseits Abwechslung ins relativ lineare Spiel bringt, andererseits aber auch eine gute Herausforderung darstellt.
Need for Speed typisch sind mal wieder die Vielzahl von vorhandenen Lizenzen, sodass man sich Sportwagen von der Firma Dodge bis zum Mercedes aussuchen kann (je nach Spielfortschritt).Außerdem wurde an der Grafik gefeilt, das Spiel sieht hervorragend aus.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Spiel ein weiteres Rennerlebnis für alle Autofreaks bietet, woran aber auch Neueinsteiger ihren Spaß finden werden.
Somit kommt das Wer-spielt-Was Team auf folgende Bewertung:
Bereich Punkte (1-10)
Grafik 9
Spielspaß 8
Sound/Sprache 9
Online 10
Gesamt 36
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Fussball Manager 11 (PC)
Zum zehnjährigen Jubiläum der außerordentlichen erfolgreichen Fußballmanager Reihe hat EA Sports den mit Abstand besten Teil der Serie angekündigt. Ein Meilenstein sollte auf den Markt kommen, ausgelöst durch zahlreiche neue Features und über 100 Verbesserungen im Bereich Taktik, Aufstellung und Transfermarkt. Meines Erachtens hat EA Sports somit ein absolut interessantes und authentisches Fußballerlebnis (mal-)wieder kreiert.
Wie schon in den vorherigen Teilen übernimmt man auch im Fußball Manager 11 die gesamte Kontrolle über den von Ihnen ausgewählten Fußballverein.
Dem Spieler wird nun ein großes Spektrum an Bereichen angeboten, um die es sich zu kümmern gilt. Dazu gehören die Aufstellung, die Taktik und das Training Ihrer Mannschaft, sowie die Verpflichtung der richtigen Spieler und der Ausbau des Vereinsgeländes (inklusive des Stadions).
Vor allem der Bereich Taktik wurde um einige Schritte verfeinert. Es ist nun möglich zu entscheiden, wie der Torwart das Spiel eröffnen soll, wie die Laufwege der Spieler sein sollen und wie die Spieler sich bei Standards verhalten sollen. Beeindruckend ist die bildliche Darstellung dieser Taktikmöglichkeiten. Der Spieler bekommt ein Spielfeld angezeigt, wo diese Taktischen Entscheidungen getroffen werden können. Was zu Beginn möglicherweise ziemlich konfus aussieht, wird im Laufe des Manager Daseins zu einem enorm wichtigem, aber auch interessantem, Bereich.
Merkurreal Immobilienverwalter ist ein nach strengen Prüfungskriterien ausgewählter und ausgebildeter Immobilienmanager und vereinigt höchste Kompetenz...