Heute schreibe ich mal ein wenig Abseits von meinem Thema. Schon länger verfolge ich auf RTL die Sendung "Deutschland sucht den Superstar" Jetzt musste ich erfahren, das Dieter Bohlen, der wahrlich gar nicht mein Musikgeschmack trifft das Siegerlied "Don't Believe" geschrieben hatte, allerdings erst nachdem ich mir das Lied heruntergeladen hatte. Und ich muss sagen, mir gefällt es sehr. Unglaublich ich hätte nie gedacht, das mich Fernsehen einmal so an meinen Grundprinzipien rütteln, kann, nämlich eben keine Dieter Bohlen Musik zu kaufen.
Vor zwei Tagen meldete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden, dass die Inflation von den Preisen für Heizöl und Benzin schneller angetrieben wird. Die Verbraucherpreise sind im März diesen Jahres um 1,1 % im Jahresvergleich angestiegen, so das Bundesamt. Die Teuerungsrate hat somit den höchsten Wert seit Dezember 2008 erreicht.
Wie auch in den vergangenen Wochen und zu Beginn des Monats prognostiziert, legt der Heizölpreis weiter zu und nährt sich konsequent der Marke von 70€/100l, die aller Vorraussicht nach Ende April erreicht werden wird. Heute (31.03.2010) werden die 100l Heizöl mit einem Preis von 66,10 € im Bundesdurchschnitt angeboten.
Der Bundesgerichtshof (BGH (AZ: VIII ZR 178/08 und VIII ZR 304/08) in Karlsruhe hat die Gaspreisbindung ausschließlich an Heizöl für Verbraucher gekippt. Diese Preisbindung "ermögliche den Energieversorgern unzulässige Profite", etwa wenn Netz- und Vertriebskosten sinken, befand der BGH heute. Dieses Grundsatzurteil könnte nun zu kurzfristigeren Verträgen mit Festpreisen - und damit auch zu mehr Wettbewerb - führen.
In den beiden Ausgangsverfahren standen Preisanpassungsklauseln der Stadtwerke Dreieich (Hessen) und der Rheinenergie AG auf dem Prüfstand. Sie hatten ihre Erdgaspreise für Privatkunden mit längeren Vertragslaufzeiten allein an die Entwicklung des Preises für extra leichtes Heizöl gebunden, der monatlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wird.
Der BGH sah in diesem einzigen Richtwert für Preisanpassungen eine unangemessene Benachteiligung der Kunden: Die Energieversorger könnten mit der Klausel die Verbraucherpreise selbst dann erhöhen, wenn sie steigende Bezugspreise durch Kostensenkungen in anderen Bereichen, etwa bei Netz- und Vertriebskosten oder Personaleinsparungen, auffangen können.
Von dem verbraucherfreundlichen Urteil sind einem Gerichtssprecher zufolge weite Teile des gesamten Marktes betroffen. Allein in Dreieich sind laut dem Geschäftsführer der Stadtwerke, Wolfgang Lammeyer, 8000 von insgesamt 9000 Kunden betroffen. Die Energieversorger stehen nun vor dem Problem, Preisanpassungsklauseln zu entwickeln, die zum Gasbezugspreis weitere Preiselemente wie Netz-, Vertriebs- und Personalkosten für Kunden nachvollziehbar abbilden müssen, sagte Lammeyer.
Heute hat der Heizölpreis im Bundesdurchschintt die Marke von 65€ / 100l geknackt und ist damit auf dem höchsten Stand seit November 2008. Von einer Preiserholung ist weiter nichts zu sehen, so dass der nächste Rekordstand nur eine Frage der Zeit scheint. Allerdings sind wir (zum Glück) von absoluten Rekorden aus 2008 - als der Heizölpreis fast de 100€ / 100l erreichte - noch weit entfernt.
Merkurreal Immobilienverwalter ist ein nach strengen Prüfungskriterien ausgewählter und ausgebildeter Immobilienmanager und vereinigt höchste Kompetenz...