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Artgerechte Hundehaltung ist das Stichwort. Doch was braucht zum Beispiel ein Vierbeiner, damit er sich wohlfühlt und so lebt, wie es seiner Natur entspricht?


Einen Hund aufzunehmen ist eine Entscheidung für das Leben. Zumindest für das Hundeleben. Denn ein Hund wird meistens älter als zehn Jahre, und so lange müssen die Bedingungen zur Unterbringung auch stimmen. Ein Hund benötigt Pflege, Aufmerksamkeit, Geduld, Pflege und Opferbereitschaft. Wenn man bedenkt, dass Hunde ursprünglich in Rudeln zusammen lebten, dann wird klar, dass sein soziales Verhalten auf eine Rangordnung ausgerichtet ist. Der Mensch übernimmt heute das, was einst den Rudelführer ausmachte. Die Mindestanforderungen für die Hundehaltung sollten in einer großen Wohnung bestehen, in der sich der Hund auch einmal zurückziehen kann. Einen Platz innerhalb der Wohnung bekommt der Hund als sein Refugium zugewiesen. Hier findet sich ein Korb, eine Decke oder anderes zum Wohlfühlen. Wichtig ist allerdings, dass dieser Ort möglichst zentral in der Wohnung liegt, denn Hunde wollen am sozialen Leben gern teilnehmen.

Aber artgerecht bedeutet noch viel mehr als nur einen heimeligen Platz in der Wohnung. Schließlich ist der Hund von Natur aus auf Jagd eingestellt.


Ein größeres Haus mit großem Garten bietet dem Hund bereits andere Möglichkeiten zur Entwicklung. Ein großer Garten liefert ihm Auslauf, und den braucht er auch dringend. Ein Hund muss sich bewegen und austoben können. Und hier spielt es keine Rolle, welcher Rasse dieser Hund entstammt. Die täglichen Spiele mit dem Ball, dem Stöckchen oder einem anderen Spielgerät sind wichtig und rühren ein wenig am Jagdinstinkt des Hundes. Doch nicht jeder Tierhalter verfügt über einen großzügigen Garten. In diesem Fall heißt es, täglich mindestens dreimal mit dem Hund auszugehen. Aber hier ist nicht nur das Gassigehen gemeint, sondern auch das gelegentliche Lösen des Hundes von der Leine, um ihn einmal ungehindert toben zu lassen. Dies ist nicht nur mit viel Spaß für Hund und Hundebesitzer verbunden, sondern es gibt auch genügend Gelegenheit, sich um die Erziehung des Hundes zu kümmern.

Im Fokus des Tierbesitzers

Die Haltung von Haustieren verlangt Verantwortung. Und jeder, der sich einen Hund oder eine Katze hält, sollte sich dieser Aufgabe bewusst sein.

 

Katzenkrankheiten kommen ebenso häufig vor. Und die Krankheitsbilder unterscheiden sich von denen der Hunde. An welchen Krankheiten können Katzen leiden?

Katzenkrankheiten kommen ebenso häufig vor. Und die Krankheitsbilder unterscheiden sich von denen der Hunde. An welchen Krankheiten können Katzen leiden? Die häufigsten Symptome bei Erkrankungen von Katzen sind Durchfall oder Verstopfung, verfärbter Stuhl oder Urin, Ausfluss aus Augen oder Nase sowie Probleme beim Wasserlassen. Und auch eine plötzlich auftretende Unsauberkeit kann auf ein Leiden hinweisen. Falls das Katzenfutter nicht mehr angerührt wird, könnte eine Erkrankung des Verdauungstrakts im Spiel sein. Zu den viralen Erkrankungen der Katze zählt die Katzenseuche, welche durch das Panleukopenie-Virus ausgelöst wird: eine sehr ansteckende Erkrankung, die auch mit hohem Fieber verbunden ist und deshalb in die Behandlung des Tierarztes gehört. Eine Art Leukämie wird bei Katzen durch das Leukose-Virus hervorgerufen. Eine sehr schwere Krankheit, die nicht selten tödlich endet.

   

Gesunde Tiere sind zufriedene Tiere. Aber auch sie haben ihre speziellen Krankheiten und Leiden. Gut, wenn man als Hundehalter die Symptome von Hundekrankheiten kennt.

Gesunde Tiere sind zufriedene Tiere. Aber auch sie haben ihre speziellen Krankheiten und Leiden. Gut, wenn man als Hundehalter die Symptome von Hundekrankheiten kennt. Auch der Organismus des Hundes ist anfällig für Krankheiten. Und manche davon treten relativ häufig auf. Dazu gehören beispielsweise Allergien. Wenn etwa das Hundefutter Stoffe aufweist, die nicht vertragen werden, so macht sich dies oft durch bestimmte Reaktionen des Hundes bemerkbar. Das Kratzen ist ein solch typisches Anzeigen für Bauchschmerzen und auch Hautrötungen können auch Überempfindlichkeiten hinweisen. Flöhe lassen sich durch entsprechende Halsbänder bekämpfen und bei Würmer sind entsprechende Wurmkuren angesagt. Sogar Diabetes kommt bei Hunden vor: Eine Krankheit, die vom Tierarzt behandelt werden muss. Stubenhocker-Hunde erkranken nicht selten an einer Hüftgelenk-Dysplasie, die auf eine genetische Disposition und auf fehlende Bewegung zurückzuführen ist und die Knochen des Oberschenkels angreift. Vergleichbar ist dieses Leiden mit einer Arthrose. Hier hilft im schlimmsten Fall nur die Operation. Weitere häufige Erkrankungen des Hundes sind Räude und Durchfall.

   

Gute Erziehung ist ein Muss für jedes Tier. Doch wie stelle ich es an, Tiere zu erziehen und welche besonderen Bedingungen muss ich hierbei beachten?

Gute Erziehung ist ein Muss für jedes Tier. Doch wie stelle ich es an, Tiere zu erziehen und welche besonderen Bedingungen muss ich hierbei beachten? Im Fokus des Tierbesitzers muss in jedem Fall das Alter des Tieres liegen. Zum Beispiel lassen sich junge Welpen viel leichter erziehen, da sie sehr verspielt sind und Maßnahmen deshalb auch spielerisch umsetzen. Die einzelnen Phasen der Erziehung sollten allerdings nicht zu lang sein, denn auch Hunde können an Konzentrationsfähigkeit verlieren. Katzen sind domestizierte kleine Wildtiere, das sollte man sich immer vergegenwärtigen. Der Versuch, sie zu sehr zu vermenschlichen wird deshalb immer scheitern. Wichtig ist es, das Vertrauen der Katze zu erlangen, dann wird man Vieles durchsetzen können, was zu einer geordneten Erziehung gehört. Aber das Wichtigste von allem – sowohl bei der Hundeerziehung als auch bei der Katzenerziehung – ist Konsequenz. Aufgestellte Regeln dürfen nicht durchbrochen werden, sondern müssen eingehalten werden. Hunde und Katzen, die konsequent erzogen wurden, werden sich im Miteinander von Mensch und Tier zu angenehmen Partner entwickeln.

   

Nicht nur Kinder mögen Spielzeug. Auch Tiere wollen ihren Spaß an lustigen und interessanten Dingen haben. Wie sieht das typische Hundespielzeug aus und womit spielen Katzen gern?

Nicht nur Kinder mögen Spielzeug. Auch Tiere wollen ihren Spaß an lustigen und interessanten Dingen haben. Wie sieht das typische Hundespielzeug aus und womit spielen Katzen gern? Hunde wollen sich bewegen und dabei auch Abwechslung haben. Das richtige Spielzeug sorgt für die entsprechende Aktivität und Auslastung. Hierzu gehört in erster Linie das Wurf- oder Apportierspielzeug. Ausgediente Tennisbälle, aber auch Taue oder kleine Stöcken leisten hervorragende Dienste. Interaktives Spielzeug besteht in Strategiespielen der verschiedensten Arten und in Memoryspielen. Zerrspielzeug und Kauspielzeug festigen das Gebiss des lieben Vierbeiners. Und schließlich sei noch auf das sogenannte Schnüffelspielzeug verwiesen: Schnuppermatten und Duftteppiche stellen jeden Hund vor Herausforderungen. Für die Katze existiert ebenfalls eine breite Palette an Katzenspielzeug. Ideal sind Spielgeräte aus Plüsch, Jute, Kunststoff, Matatabi oder Stoff. Klassisches Spielzeug wie die Plüschmaus regt zum Jagen an, aber auch batteriebetriebene Spielgeräte animieren zum Toben. Und auf einer Kratzpappe lassen sich wunderbar die Krallen wetzen.

   

Die dritte Möglichkeit der Katzenhaltung ist der unkontrollierte Freigang der Katze. Dies kann aber für die Katze mit großen Risiken verbunden sein.

Die dritte Möglichkeit der Katzenhaltung ist der unkontrollierte Freigang der Katze. Dies kann aber für die Katze mit großen Risiken verbunden sein. Die dritte Möglichkeit der Katzenhaltung ist der unkontrollierte Freigang der Katze. Dies kann aber für die Katze mit großen Risiken verbunden sein. Wenn sich die Katze ungehindert frei bewegen kann, lauern viele Gefahren auf sie. Vor allem in der Großstadt bildet der Verkehr ein hohes Risiko für das Tier, sich zu verletzen oder gar umzukommen. Freigängerkatzen bleiben oft mehrere Tage hintereinander der Wohnung fern, und der Mensch macht sich Sorgen über ihren Verbleib. Deshalb ist diese Form der Katzenhaltung nicht erstrebenswert, zumindest nicht in der ganz freien Weise. Man kann hier versuchen, einen Kompromiss zu finden zwischen dem Bedürfnis der Katze, sich herum zu treiben, und einer geregelten Rückkehr in die Wohnung. Das Stichwort hierfür heißt Fütterungsroutine. Die Fütterung zu ganz bestimmten Zeiten mit immer den gleichen Ritualen wird der Katze zur Gewohnheit. Sie findet dann dank ihrer inneren Uhr auch zu den Zeiten ihres Freigangs immer wieder zurück zum Tierhalter

   

Auch Katzen wollen sich wohlfühlen. Aber ihre Ansprüche unterscheiden sich gewaltig von denen der Hunde. Wie sieht artgerechte Katzenhaltung aus?

Auch Katzen wollen sich wohlfühlen. Aber ihre Ansprüche unterscheiden sich gewaltig von denen der Hunde. Wie sieht artgerechte Katzenhaltung aus? Viele Katzenhalter meinen, mit dem unkontrollierten Freigang der Katze seien bereits alle Bedürfnisse der Katze erfüllt. Aber dies stimmt nicht. Der Freigang einer Katze ist immer auch mit Risiken verbunden. Bei der Katzenhaltung sollte deshalb im Idealfall ein Gleichgewicht zwischen dem Halten in der Wohnung und dem Freigang angestrebt werden. Aber dies ist nicht immer möglich. Prinzipiell wird zwischen drei verschiedenen Möglichkeiten der Haltung unterschieden. Die erste Möglichkeit ist das Leben der Katze in Wohnung oder Haus. Hier muss ihr zumindest ein gesicherter Balkon zugestanden werden. Und auch das tägliche Spielen, wobei sich die Katze richtig austoben kann, sollte stattfinden. Klettermöglichkeiten, zum Beispiel ein Catwalk, verschaffen ihr Spaß. Die zweite Möglichkeit ist der gesicherte Freigang. Dieser erfolgt idealerweise im eigenen Garten. Ein katzensicherer Zaun ist für die Eingrenzung nötig. Kratzbäume, Naturstämme oder sogar kleine Höhlen sorgen hierbei für noch mehr Aktivität.

   

Aber artgerecht bedeutet noch viel mehr als nur einen heimeligen Platz in der Wohnung. Schließlich ist der Hund von Natur aus auf Jagd eingestellt.

Aber artgerecht bedeutet noch viel mehr als nur einen heimeligen Platz in der Wohnung. Schließlich ist der Hund von Natur aus auf Jagd eingestellt. Ein größeres Haus mit großem Garten bietet dem Hund bereits andere Möglichkeiten zur Entwicklung. Ein großer Garten liefert ihm Auslauf, und den braucht er auch dringend. Ein Hund muss sich bewegen und austoben können. Und hier spielt es keine Rolle, welcher Rasse dieser Hund entstammt. Die täglichen Spiele mit dem Ball, dem Stöckchen oder einem anderen Spielgerät sind wichtig und rühren ein wenig am Jagdinstinkt des Hundes. Doch nicht jeder Tierhalter verfügt über einen großzügigen Garten. In diesem Fall heißt es, täglich mindestens dreimal mit dem Hund auszugehen. Aber hier ist nicht nur das Gassigehen gemeint, sondern auch das gelegentliche Lösen des Hundes von der Leine, um ihn einmal ungehindert toben zu lassen. Dies ist nicht nur mit viel Spaß für Hund und Hundebesitzer verbunden, sondern es gibt auch genügend Gelegenheit, sich um die Erziehung des Hundes zu kümmern.

   

Artgerechte Hundehaltung ist das Stichwort. Doch was braucht zum Beispiel ein Vierbeiner, damit er sich wohlfühlt und so lebt, wie es seiner Natur entspricht?

Artgerechte Hundehaltung ist das Stichwort. Doch was braucht zum Beispiel ein Vierbeiner, damit er sich wohlfühlt und so lebt, wie es seiner Natur entspricht? Einen Hund aufzunehmen ist eine Entscheidung für das Leben. Zumindest für das Hundeleben. Denn ein Hund wird meistens älter als zehn Jahre, und so lange müssen die Bedingungen zur Unterbringung auch stimmen. Ein Hund benötigt Pflege, Aufmerksamkeit, Geduld, Pflege und Opferbereitschaft. Wenn man bedenkt, dass Hunde ursprünglich in Rudeln zusammen lebten, dann wird klar, dass sein soziales Verhalten auf eine Rangordnung ausgerichtet ist. Der Mensch übernimmt heute das, was einst den Rudelführer ausmachte. Die Mindestanforderungen für die Hundehaltung sollten in einer großen Wohnung bestehen, in der sich der Hund auch einmal zurückziehen kann. Einen Platz innerhalb der Wohnung bekommt der Hund als sein Refugium zugewiesen. Hier findet sich ein Korb, eine Decke oder anderes zum Wohlfühlen. Wichtig ist allerdings, dass dieser Ort möglichst zentral in der Wohnung liegt, denn Hunde wollen am sozialen Leben gern teilnehmen.

   

 

Letzte Änderung: 20.05.2020 10:35:05