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Die Werbefotografie verbindet die Bereiche der Berufsfotografie mit der professionellen Werbebranche, welche Werbetexte und -bilder sinnvoll vereint.


Auftraggeber sind meist Unternehmen, Konzerne, Firmenchefs und Entscheidungsträger. Häufig müssen abstrakte Gegenstände in die Werbung eingebracht werden, die beispielsweise die Lebensfreude, Lebensqualität, Gesundheit oder Sicherheit zum Ausdruck bringen sollen. Die erstellten Bilder sollen von Firmen angebotene Dienstleistungen oder Produkte attraktiv anpreisen, um Kunden zum Konsum dieser zu animieren. Die Fotografie ist in verschiedene Teilbereiche untergliedert, zu denen unter anderem die Lebensmittel- oder Modefotografie gehören. In ihr werden Techniken der Verkaufspsychologie eingesetzt. Diese soll erreichen, dass ein möglicher Konsument sich an eine schöne Erfahrung erinnert, oder ein langersehntes Ziel in ihr erkennt. Diese Fotos verhelfen Unternehmen, ihr Produkt in den Köpfen der Zielgruppe zu bringen. Eine kreative Nachbearbeitung verstärkt diesen Effekt, weil sie das Produkt oder die Dienstleistung optimal in Szene setzt. Produktbilder werden oft für Werbeshops und Katalogen erstellt.

Businessfotografie


Die Businessfotografie besitzt Überschneidungen zu anderen Arten der Fotografie, wie beispielsweise der Porträtfotografie, die unter anderem für Wahlplakate eingesetzt wird. Oder der Landschafts- und Naturfotografie, die in der Werbung von Tourismus- und Reiseunternehmen vorzufinden sind, während die Architekturfotografie oft bei Werbung für Reisen, Banken, Versicherungen und Hotels ihre Anwendung findet. Fotografien werden vor dem Einsatz in der Werbung immer nachbearbeitet. Eine Nachbearbeitung dient unter anderem dem Kopieren, Freistellen und Entfernen unerwünschter Bildteile oder Elemente. Früher wurden bei der Analog-Fotografie dafür Fotomontagen eingesetzt. Auch wird diese Art der Fotografie für Aufnahmen von Führungsmitarbeitern der Unternehmen eingesetzt, die auf der Internet-Präsenz oder Flyern zu finden sind. Sie helfen möglichen Kunden schon vor dem ersten Kontakt ein gewisses Vertrauen aufzubauen.

Für die Industriefotografie nimmt ein Fotograf Motive der industriellen Produktion mit Schwerpunkt auf Fertigungsprozessen und Produktionsmitteln auf.


Sie steht im Gegensatz zur Produktfotografie, die in der Regel ein fertiges Produkt oder eine Dienstleistung zum Thema hat. Die Industriefotografie dagegen dient der Abbildung industrieller Fertigungsabläufe verschiedener Prozesse in Betrieben und Unternehmen. Mit diesen Fotos kann ein Unternehmen möglichen Kunden und potenziellen Investoren zeigen, wofür es steht, und hilft der Etablierung des Markenbewusstseins. Oft gibt es besondere Eigenschaften, für die ein Unternehmen bei seinen Bestandskunden positiv in Erinnerung bleibt. Gute Fotos sollten auf das gewünschte Zielmedium abgestimmt sein. Das hilft, dass sich aufgenommene Motive harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Ein guter Fotograf weiß daher, wie er alle aufgenommenen Motive exakt an das jeweils gewünschte Kommunikationsmittel eines Kunden anzupassen hat. Um Störungen in der Produktion zu vermeiden und Mitarbeiter nicht von der Arbeit abzuhalten, bedarf es einer genauen zeitlichen Planung und Flexibilität des Shootings. Mit der Industriefotografie erhalten potentielle Kunden einen klaren Einblick in das Unternehmen und die hochmodernen Fertigungs- und Planungsprozesse.

Architekten erlaubt die Architekturfotografie das Fotografieren ihrer Architekturen mit hochwertigen Bildern, um den Charakter eines Bauvorhabens ins rechte Licht zu rücken.


Sie erlaubt potenzielle Auftraggeber anzusprechen, um diese vom eigenen Können zu überzeugen. Bei der Architekturfotografie wird ein Objekt meistens aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Ablichtung von Besonderheiten des Gebäudes gelegt. Professionelle Aufnahmen präsentieren die Arbeiten von Architekten und zeigen ihre Fähigkeiten mit dem Ziel, potenzielle Auftraggeber anzulocken. Ein guter Fotograf erarbeitet zusammen mit seinen Kunden eine Bildsprache in seinen Fotos, die ansprechend auf eine mögliche Klientel zugeschnitten sind. Detailreiche Fotos vermitteln den Betrachtern, was sich der Architekt beim Entwurf seiner Gebäude dachte. Wichtige Merkmale der Architektur und ihrer Formen werden mithilfe detailreicher Fotos für mögliche Interessenten besonders herausgestellt. Für den Fotografen bedeutet es einen großen Unterschied, ob diese Bilder in Magazinen, auf Webseiten oder Plakaten veröffentlicht werden. Daher wird er sich bereits im Vorfeld darüber informieren, um seine Motive optimal darauf abzustimmen.

Die Immobilienfotografie ist ähnlich der Fotografie von Architekturen, besitzt aber einige Unterschiede, die der Fotograf bei seinen Aufnahmen berücksichtigen muss.


Für Bauherren und die Immobilienindustrie hat die Immobilienfotografie eine große Bedeutung, wenn es um den Kauf, Verkauf oder die Vermietung von Eigentum geht. Auch für Unternehmen und Institutionen stellt sie einen bedeutenden Faktor dar, um die Funktionalität und Bedeutung dieser zu thematisieren. Um potenzielle Käufer anzulocken, hilft sie bei der Inszenierung von Häusern und Wohnungen. Diese Fotos werden oft von Immobilienmaklern in Auftrag gegeben. Erfahrene Fotografen haben oft gute Beziehungen zu Innenausstattern, und lassen die kürzlich erbaute Immobile vor der Fotosession von ihnen möblieren. Damit erhöht sich die Chance, eine Zielgruppe erfolgreich anzusprechen. Heutzutage geben sich Interessenten nur noch selten mit herkömmlichen Bildern zufrieden. Um ihrem Wunsch nach mehr Räumlichkeit – im wahrsten Sinne des Wortes – zu entsprechen, kommen 3D-Aufnahmen und Videos zum Einsatz, die einem möglichen Käufer vorab einen virtuellen Rundgang in 3D erlauben. Ein guter Immobilienfotograf sollte seinen Kunden diesen Service anbieten.

Ein überzeugendes Foto hat mehr Wert als das best formulierte Werbeversprechen. Die Hotelfotografie hilft Hoteliers beispielsweise, ansprechende Webseiten und Prospekte zu erstellen.


Hoteliers sollten ihren Webauftritt und ihre Prospekte mit hochwertigen Fotos ausstatten, die ihren Gästen die Vorzüge und Qualität ihres Hotels im besten Licht präsentieren. Professionelle Aufnahmen wecken das Interesse der Kunden, Hotelzimmer zu buchen. Für Reisende, die auf der Suche nach einer Übernachtung sind, entscheidet oft der erste Eindruck, ob sie weitersuchen oder buchen. Ansprechende Fotos lenken das Interesse möglicher Kunden auf die Vorteile, die das Hotel zu bieten hat. Die Hotelfotografie kann emotionale Fotos erschaffen, die das Image des Hotels aufwerten und seine Vorteile herausstellen. Das Frühstücksbuffet, die Zimmer, der Speisesaal, die Rezeption, die Außenanlage und der Wellness-Bereich dienen häufig als Motive, die ein Hotelfotograf aufnimmt, um Gästen den einzigartigen Flair eines Hotels zu vermitteln. Das Shooting wird von einem guten Fotografen so geplant, dass Gäste und Personal kaum etwas davon bemerken. So sollte das Frühstücksbuffet beispielsweise früh am Morgen vor den Stoßzeiten zwischen 9 und 10 Uhr fotografiert werden, dass Mitarbeiter und Hotelgäste nicht behindert werden.

Die Restaurantfotografie unterscheidet sich von anderen Arten der Werbefotografie, indem sie sich nur auf Aufnahmen in und um ein Restaurant beschränkt.


Eine gute Restaurantfotografie zielt darauf ab, Besucher in ein bestimmtes Restaurant zu ziehen, und diesen das Essen schon vor der Einnahme schmackhaft machen. Der Zielgruppe soll Lust auf leckere Gerichte gemacht werden. Die richtigen Bilder zeigen den Unterschied, ob es sich beispielsweise um ein bodenständiges Familienrestaurant oder ein Haubenlokal handelt. Mit diesem Wissen im Hinterkopf müssen alle Motive und Szenen vor dem Shooting geplant werden. Die richtigen Bilder können in den Köpfen der Gäste bereits eine Vorstellung erzeugen, wie der genussvolle Abend ablaufen kann. Gute Fotos erzeugen echte Gefühle im Unterbewusstsein der Gäste, um diese effektiver anzusprechen. Die Foto-Session findet immer außerhalb der Öffnungszeiten statt, um weder Mitarbeiter noch Gäste zu stören. Im Idealfall bekommt außer dem Eigentümer niemand mit, dass ein Fotograf im Haus war. Mit ansprechenden Fotos vom Restaurant-Besitzer und seinen Mitarbeitern kann schon vor dem Besuch eine persönliche Beziehung zur Zielgruppe aufgebaut werden.

Die Interieurfotografie ist die Bezeichnung der Fotografie von Innenräumen, zu denen beispielsweise ein Hotelspeisesaal oder das Innere einer Wohnung gehören können.


In der Regel befinden sich auf den mit der Interieurfotografie erstellten Fotos keine Personen, sodass sich der Betrachter auf die Besonderheiten des fotografierten Raumes, beispielsweise der Einrichtung und Dekoration konzentrieren kann. Durch geschickten Einsatz verschiedener Blitze kann der Interieurfotografie spezielle Details eines Raumes hervorheben. Auch kann er mit dem richtigen Blitz fehlendes natürliches Tageslicht an dunklen Tagen ausgleichen, um so die Illusion eines Sonnentages zu erzeugen. Für ein stimmiges Ergebnis ist es wichtig, dass alle aufgenommenen Details zusammenpassen, um das perfekte Bild aufzunehmen. Dazu benötigt der Fotograf ein gewisses Talent, aber auch viel Erfahrung. Heutzutage sehen sich zudem viele Leute das Innere eines Raumes mittels eines 3D-Rundgangs oder in einem Video an. Viele Interieurfotografen haben diesen Umstand erkannt, um neben herkömmlichen Fotos auch 3D-Bilder und Videos anzubieten.

Die Produktfotografie ist ein Sammelbegriff, der die Arbeit von Fotografen beschreibt, die sich auf die Fotografie von Erzeugnissen und der folgenden Imagefilmproduktion spezialisierten.


Mithilfe professionellen Fotos erwerben Kunden eine zielgerichtete Inszenierung ihrer Erzeugnisse, um möglichen Kunden die gewünschte Botschaft zu übermitteln. Die erzeugten Bilder dienen in der Regel dem Einsatz in Katalogen, Werbeplakaten, Flyern, der eigenen Webseite oder anderen Mitteln der Kommunikation. Sie sollen potenziellen Kunden Lust auf das Produkt machen, um sie zum Kauf zu animieren. Vor der Fotosession muss der Fotograf mit seinem Auftraggeber Besonderheiten der Produkte und seiner Zielgruppen genau erarbeiten. Nur wenn er das Wissen hat, was Zielgruppen genau wünschen, kann er Bilder erstellen, die sich von der Masse abheben. Vor dem Einsatz der Imagefilmproduktion muss er erörtern, ob das Material auf Plakaten, Broschüren oder Webseiten erscheinen soll. Weil die größtmögliche Wirkung erzielt werden soll, müssen Fotos schon bei der Aufnahme dem gewünschten Kommunikationsmedium angepasst werden. Gute Fotos zeigen nicht nur das Produkt, sondern „erzählen“ eine Geschichte darüber.